Ein Podcast nicht nur für Restauratoren Kunstfälschern auf der Spur

Das Museum Ludwig untersucht seine Sammlung mit Werken der Russischen Avantgarde.

In diesem Restauratoren-O-Ton sind wir im Kölner Museum Ludwig bei Petra Mandt zu Gast. Dass ein Museum offen damit umgeht, möglicherweise nicht authentische Arbeiten in seiner Sammlung zu haben, ist nicht selbstverständlich. Petra Mandt gehört als Restauratorin zum Wissenschaftlerteam, das systematisch den Bestand von Werken der Russischen Avantgarde im Besitz des Museums Ludwig untersucht hat.

Die ersten Ergebnisse werden nun in der Ausstellung (sie wurde bis zum 02.05.2021 verlängert!) „Russische Avantgarde im Museum Ludwig – Original und Fälschung“ vorgestellt. Im Podcast spricht Gudrun von Schoenebeck mit Petra Mandt über die Ausstellung und darüber, mit welchen Methoden man den Kunstfälschern auf die Spur kommt. 

„Proun“, 1923, frühere Zuschreibung El Lissitzky, Tempera auf Papier, Museum Ludwig (Foto: Rheinisches Bildarchiv, Köln)
„Proun“, 1923, frühere Zuschreibung: El Lissitzky. Der unter der Bildschicht liegende Kunstdruck im Infrarotreflektogram (Foto: Museum Ludwig Köln und Restaurierungszentrum Düsseldorf, Ulrich Runeberg, Inken Holubec)

In der Ausstellung erklärt: Das auffallend leuchtende Pinselhaar ist kein Naturhaar, sondern ein Polyamid (Foto: Schoenebeck)
Installationsansicht der Ausstellung im Museum Ludwig, Köln 2020, „Russische Avantgarde – Original und Fälschung“ (Foto: Rheinisches Bildarchiv, Köln/ Chrysant Scheewe)

Links:
Museum Ludwig – Informationen zur Ausstellung
Ein knapp 19-minütiges Video gibt Einblick in die Untersuchungen und die Zusammenarbeit der Wissenschaftler:innen 
Webseite des Forschungsprojektes zur russischen Avantgarde mit aktuellen Forschungsergebnissen

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